Donnerstag, 23.02.2012
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Pressespiegel von Nettelrede

Pressespiegel 2012
An dieser Stelle möchte ich Ihnen ausgesuchte Zeitungsartikel über Nettelrede aus unserer regionalen Presse vorstellen, die sicherlich auch für "Nicht-Grönjer" Informations- und Unterhaltungswert haben.
Einstimmig: Ortsrat will Ortsausfahrt erhalten
Nettelrede (bdi). Die Position des Ortsrates Nettelrede-Luttringhausen ist eindeutig und einstimmig: Bei ihrer jüngsten Versammlung verabschiedeten die Mitglieder eine Resolution für den Erhalt der zweiten Ortsausfahrt. Die Ortsausfahrt Böbbersche Straße soll bestehen bleiben und nicht, wie vom Straßenverkehrsamt favorisiert, beschnitten. Nach einem Ortstermin am 8. Februar (wir berichteten) sollte die Ausfahrt nur noch für Rechtsabbieger möglich sein, was dazu führen würde, dass ein überwiegender Teil des landwirtschaftlichen Verkehrs durch den Ort geführt werden müsste. Der Hauptgrund: Bäume versperren die Sicht. Zu stark wäre die Beeinträchtigung für die Anliegerstraßen, durch die der Verkehr fließen würde, kaputte Straßen wären die Folge, darüber ist sich der Ortsrat einig. Aber nicht nur die Straßen würden unter der überdurchschnittlichen Belastung leiden – auch die Anwohner: „Die Fahrzeuge stehen dann im Weg“, erläutert Ahrens das Problem. Um den Mähdreschern und Erntemaschinen das Durchfahren zu ermöglichen, wäre ein absolutes Parkverbot unter anderem am „Katzenteich“ sowie an der Kreisstraße nötig – eine Möglichkeit, die für Ahrens nicht in Frage käme. Zumal der Erhalt der Auffahrt aus Sicht des Ortsrates nicht derart problematisch ist: Aktuell behindern mehrere Bäume die Sicht, außerdem ist an der Stelle der Auffahrt eine Geschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde erlaubt. „Da müssen einige Bäume geschnitten werden“, so Ahrens´ Lösung, die Anfang Februar diskutiert wurde. Landwirt Friedrich Mittendorf hatte sich bereit erklärt, Ausgleichsflächen zur Anpflanzung neuer Bäume zu stellen, nur die Bäume müssten gezahlt werden. Die Überlegung, die Geschwindigkeit auf Tempo 70 zu begrenzen, stieß beim Ortsrat ebenfalls auf Zustimmung. Das Gremium diskutierte über den Vorschlag, für die ehemalige Kreisstraße, die diesen Namen immer noch trägt, eine Tempo-30-Zone einzuführen – Fahrradwege würden wegfallen, und Autos könnten auf den Gehwegen geparkt werden. Eine Entscheidung will der Ortsrat aber erst fällen, wenn es einen Beschluss über die zweite Auffahrt zur Bundesstraße gibt. Die uneingeschränkte Auffahrt zur Bundesstraße ist das favorisierte Ziel. Das Thema Schweinemast stand auch auf dem Plan: Die Standortfrage ist weiter offen – generell sind sich die Ortsratsmitglieder einig, sich nicht gegen eine Schweinemast zu sperren. Ahrens: „Letztlich können wir ohnehin nur Empfehlungen aussprechen. Die Entscheidung liegt beim Bauherrn, wenn beide Standorte genehmigt werden.“
Pressespiegel Nettelrede
Viel Diskussionsstoff für Nettelredes CDU
Verkehrsregelung, Bauleitplanung und Bürgermeisterwahl zentrale Themen der Jahresversammlung
Nettelrede (mow). An aktuellen Themen mangelte es den Teilnehmern der Jahresversammlung des CDU-Ortsverbandes Nettelrede-Luttringhausen nicht. Die geplante Änderung der Auffahrt auf die B442 von Nettelrede aus (siehe nächsten Artikel), das Vorhaben der Stadt, am Deisterhang das Ziel „Schutz und Weiterentwicklung von Natur und Landschaft“ voranzutreiben und die Bürgermeisterwahl am 26. Februar standen im Mittelpunkt der Gespräche. Zur Bauleitplanung für den Bereich „Oberer Deisterhang“ stellte der Ortsverbandsvorsitzende Rainer Klockemann einen Lageplan vor, ging auf die Entwicklung ein und verwies auf die Beratungen in den Gremien der Stadt. In der jüngsten Ratssitzung hatten sich die Parteien mehrheitlich darauf verständigt, die Veränderungssperre für das Plangebiet zunächst zu verlängern, gleichzeitig aber in Gespräche über eine deutliche Verkleinerung des zu beplanenden Gebietes einzutreten. Die anstehende Bürgermeisterwahl bildete einen thematischen Schwerpunkt, die Ortsverbandsmitglieder unterstrichen ihre Bereitschaft, den CDU-Kandidaten Hans-Ulrich Siegmund im Wahlkampf zu unterstützen. Dafür bedankte sich Siegmund in seinem Grußwort. Er war als Vertreter des Stadtverbandes ins Sportheim des TSV Nettelrede gekommen, um Rainer Klockemann und Dietmar Wehrhahn für 25 Jahre Mitgliedschaft auszuzeichnen. Für 40 Jahre in der CDU wurde Karl Klockemann gestern anlässlich seines 90. Geburtstages vom stellvertretenden Vorsitzenden Jobst Saake geehrt. Klockemann ging in seinem Bericht auf Aktivitäten zum Kommunalwahlkampf ein, erwähnte die jährliche Baumpflanzaktion der CDU. Erstmals wurde die Weihnachtsfeier in Form eines kleinen, öffentlichen Weihnachtsmarktes in der Scheune von Carsten Werner veranstaltet. Der große Zuspruch und die schöne Atmosphäre ließen bei den Veranstaltern den Entschluss reifen, diesen Markt zu einem festen Bestandteil des Dorfkalenders werden zu lassen. Eine weitere Anregung für das laufende Jahr kam ebenfalls von Klockemann. Er schlug vor, ein Wildessen für die Einwohner im Dorfgemeinschaftshaus zu veranstalten. Dieser Vorschlag wurde angenommen und bereits der 19. Januar 2013 als Termin festgelegt. Der nächste Termin steht für den Ortsverband aber bereits heute an: der niedersächsische Landwirtschaftsminister Gert Lindemann wird um 19 Uhr zu Gast im Hofcafé Volker sein.
Pressespiegel Nettelrede
Wird Landwirts-Vorstoß zum Bumerang?
Straßenverkehrsamt denkt über Änderung der Verkehrsführung an der Böbberschen Straße nach
Nettelrede (mow/jhr). Sein Vorstoß zur Steigerung der Verkehrssicherheit könnte sich für Landwirt Friedrich Mittendorf jetzt als Bumerang erweisen. Statt der von ihm vorgeschlagenen Fällung von Bäumen wird nun von den Behörden eine Einschränkung der erlaubten Abbiegerichtung an der Kreuzung Böbbersche Straße und B442 in Erwägung gezogen. Mittendorf, selbst Feuerwehrmann, hatte bereits im Sommer darauf hingewiesen, dass es beim Überqueren der B442 auf der Böbberschen Straße aus Fahrtrichtung Nettelrede kaum möglich sei, schnell fahrende Autos aus Richtung Eimbeckhausen rechtzeitig zu erkennen. Aus dem Fahrerhaus einer Zugmaschine gestalte sich die Situation noch schwieriger, weil die Kronen der Straßenbäume die Sicht behindern. Eine Feststellung, die jetzt bei einem Ortstermin auch Vertreter der Polizei und des Straßenverkehrsamtes treffen mussten. Mittendorf hatte vorgeschlagen, rund 20 Bäume zu fällen und dafür Ersatzflächen für 40 bis 60 Bäume zur Verfügung zu stellen. Die favorisierte Lösung des Straßenverkehrsamtes derzeit: Von der Böbberschen Straße aus Richtung Nettelrede soll nur noch das Rechtsabbiegen in Richtung Eimbeckhausen zugelassen werden. „Die Entscheidung ist aber noch nicht getroffen, die Gespräche laufen noch“, erklärt dazu Landkreis-Sprecher Claus Hake. Mittendorf hofft, dass sein Vorschlag überdacht wird, da es sonst zu einer deutlichen Mehrbelastung der Kreisstraße im Ort komme.
„Ich freue mich auf beide Gemeinden“
Pastorin Ursula Koopmann übernimmt die Vakanzvertretung
Flegessen/Nettelrede (lil/jhr). Gute Neuigkeiten für die Kirchengemeinden Flegessen und Nettelrede: Pastorin Ursula Koopmann aus Hannover wurde von Landessuperintendent Eckhard Gorka mit der Vakanzvertretung in beiden Gemeinden beauftragt. Pastorin Uta Bösche-Ritter hatte Ende November die Gemeinde Flegessen nach sechseinhalb Jahren verlassen, in Nettelrede war Diakon Bernd Petermann in den Ruhestand verabschiedet worden. Neu besetzt werden die Pfarrstellen mit Pastorin Koopmann jedoch nicht. „Ursula Koopmann ist Pastorin der Landeskirche und hatte zuvor keine Gemeinde“, erklärt Pastor Simon Pabst, Öffentlichkeitsbeauftragter im Kirchenkreis. Die Pastorin hat sich in Flegessen und Nettelrede bereits umgesehen. „Ich freue mich auf beide Gemeinden“, sagt sie. Flegessen sei ein „schnuckeliges Dorf“, in Nettelrede sei ihr gleich die „wunderschön renovierte Kirche“ aufgefallen. Auch auf die regionale Zusammenarbeit mit ihren Kollegen im Stadtgebiet freue sie sich. Die offizielle Vorstellung findet am 19. Februar in Flegessen und am 1. April in Nettelrede (jeweils 16 Uhr) statt. Im Anschluss möchte die Pastorin beim Kirchenkaffee mit den Gemeindemitgliedern ins Gespräch kommen.
Pressespiegel Nettelrede
Ahrens‘ Wunsch: „Über Vereinsgrenzen etwas anpacken“
Volles Haus beim Neujahrsempfang des Ortsrats Nettelrede / Bürgermeisterkandidaten stellten sich vor
Nettelrede (mow). Mit einem so vollen Haus hatte Nettelredes Ortsbürgermeister Gerd Ahrens nicht gerechnet: Im Namen des Ortsrates hatte er Vertreter aller Vereine zum Neujahrsempfang eingeladen. Und alle waren der Einladung gefolgt, sodass schnell weitere Tische im Dorfgemeinschaftshaus aufgebaut werden mussten. Bei diesem regen Zuspruch sollte die Erfüllung von Ahrens´ größtem Wunsch kein Problem sein. In seiner Begrüßung bat er: „Lasst uns etwas anpacken, über die Grenzen der Vereine hinaus“. Als besonderes Vorbild nannte er den Musikzug der Feuerwehr, der bei fast allen Veranstaltungen des Ortes aktiv dabei ist. Die Vielfalt der Vereine und dabei besonders die stark vertretene Grönjer Landjugend erstaunte auch Hartmut Büttner, den SPD-Kandidaten für das Bürgermeisteramt. In seinem Grußwort wies er darauf hin, dass in Zeiten knapper Kassen persönliches Engagement besonders wichtig für kleine Ortschaften sei. Der Kandidat der CDU, Hans-Ulrich Siegmund, bedauerte besonders, dass zur Versammlung kein offizieller Vertreter der Stadt Bad Münder erschienen war. Schließlich sollte ein solcher Empfang auch eine Anerkennung der geleisteten Arbeit sein. Ein Nichterscheinen hätten die Vereinsvertreter nicht verdient. Ahrens machte auf eine Neuerung aufmerksam: So will der Ortsrat künftig seine Sitzungen an wechselnden Orten abhalten. Dabei sollen die Vereine in ihren Domizilen besucht werden, um Präsenz zu zeigen. Die nächste Sitzung findet allerdings im Hofcafé statt. Dort können sich Bürger über die Verteilung der knappen Haushaltsmittel informieren.
Pressespiegel Nettelrede
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