An dieser Stelle möchte ich Ihnen ausgesuchte Zeitungsartikel über meine Internetseite www.groenje.de mit Informationen über Nettelrede aus unserer regionalen Presse vorstellen, die sicherlich auch für "Nicht-Grönjer" Informations- und Unterhaltungswert haben.
Quelle: Neue Deister Zeitung vom 17.08.2006 | von Tomke Christians
Eine Seite über Nettelrede - voller Geschichte
Rainer Heymann stellt mit seiner Homepage den Ort vor / Besonders Augenmerk auf Historie gelegt
Nettelrede (tch). Es führt kaum ein Weg an der Erkenntnis vorbei, dass das Internet die Welt näher zusammenrücken lässt - in Bezug auf die Kommunikation ist sie schon fast das vielzitierte Dorf. In den Dörfern allerdings fehlt immer häufiger die Gelegenheit zum Schwatz mit den Nachbarn, der Austausch beim Kaufmann, das Lamentieren am Tresen. Die Internetseiten der Ortschaften können diese Lücke nicht vollends schließen, doch immer häufiger werden sie auch als verlässliche Informationsquellen über die Entwicklung des Ortes angenommen. In Nettelrede hat Rainer Heymann 2001 seine Seite www.groenje.de online gestellt. "Eine Seite über Nettelrede und nicht von Nettelrede", darauf legt Heymann allerdings besonderen Wert. Seine Internetpräsenz unter dem aus dem Plattdeutschen überlieferten Namen "Grönje" sei eben nicht die offizielle Seite, schließlich habe sich nicht einmal der Ortsbürgermeister im Gästebuch eingetragen, erklärt der Webmaster. Auch sei bislang jegliche weitere Zusammenarbeit "beim guten Willen" geblieben, bedauert Heymann. Als er die Seite das erste Mal der weltweiten Internetgemeinde zum "Klick" anbot, steckte der 45-Jährige nach eigenen Angaben noch voller Idealismus. Doch die viele Arbeit und die fehlende Unterstützung hätten ihn schnell wieder auf den Boden der Tatsachen geholt, sagt Heymann. "Ich habe auch jetzt noch Tausend neue Ideen, aber die Vereine und Ortsräte müssen auch mitmachen", betont der Holztechniker. Als Motto für die Seite hat er "Nettelrede schreibt Geschichte" ausgegeben und damit auch den Schwerpunkt umschrieben. Ein Nachrichtenticker fehlt, doch wird dafür das besondere Augenmerk auf die Entwicklung des Ortes gelegt. Ein Aspekt: Ahnenforschung. "Einige Leute aus Amerika oder Kanada suchen ihre Vorfahren auf meiner Seite", sagt Heymann. Eigens dafür habe er eine Tabelle angelegt, in der Besucher sehen können, in welchem Jahr Ehepaare in Nettelrede geheiratet haben. Diese Übersicht wurde sogar von einer Verwandten ins Englische übersetzt. "Ab einem gewissen Punkt sind die Nachforschungen dann allerdings nicht mehr kostenfrei zu leisten", sagt der 45-Jährige. Bei Anfragen versuche er so weit wie möglich zu helfen - wenn er nicht weiter weiß, leitet er die Bitten weiter. Auch bekannte Persönlichkeiten des Ortes werden auf der Seite vorgestellt, beispielsweise Hildegard Falk, die mit ihrem Sieg bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München im 800-Meter-Lauf für strahlende Gesichter in Nettelrede sorgte. "Mit Hildegard bin ich zusammen aufgewachsen", berichtet er. Da sei es schön, dass sie auf seiner Homepage vorstellen könne. "Das ist immerhin ein besonderes Stück Geschichte", so Heymann. Täglich registriert er auf der Seite 20 bis 30 Besucher, im Verhältnis zur Größe des Ortes stimmt diese Zahl zuversichtlich. "Ich biete den Menschen in meinem Chat die Möglichkeit, mal Dampf abzulassen, wenn ihnen etwas stinkt", sagt Heymann.
Von der 5.Version meiner Internet-
seite gab es leider keinen Presse-
beitrag.
5. Version
08.01.2008 - 11.07.2009
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung - Deister-Anzeiger vom 10.03.2006 | von Johannes Dorndorf
Internet-Seiten der Orte bleiben Stückwerk
Gut gestaltet, aber lückenhaft: Vier Ortsteile sind im Netz präsent
Seit Jahren verfügt die Stadt Bad Münder mit dem GeTour-Auftritt über eine Internet-Präsenz. Inzwischen sind auch einige Ortsteile ins Netz gegangen - mit unterschiedlichem Erfolg. Die meisten Seiten gleichen nach wie vor Baustellen und sind wenig aktuell.
BAD MÜNDER. Vier Ortsteile verfügen derzeit über nennenswerte Internet-Präsenzen: Eimbeckhausen, Bakede, Nettelrede und Hamelspringe. Das Bild ist (fast) überall gleich: Zwar sind die Seiten meist gut gestaltet und bieten einige Informationen über die Geschichte und das Vereinsleben. Doch häufig finden sich auch Sätze wie "Momentan sind keine Termine bekannt" (www.hamelspringe. de) oder "Keine Beiträge vorhanden" (www.stuhldorf.de). "Es läuft nicht so gut, wie ich es mir vorgestellt habe", sagt Rainer Heymann, der den Internet-Auftritt Nettelredes (www.groenje.de) betreut. Er sei im vergangenen Jahr von mehreren Seiten gebeten worden, die bereits im Jahr 2000 konzipierte Seite zu überarbeiten. Zwar ist das Ergebnis gestalterisch gut, inzwischen mangelt es aber an neuen Informationen. "Ich bin auf die Mitarbeit von Ortsrat und Vereinen angewiesen", klagt Heymann. Ähnliches hat Carsten Fiedler festgestellt, der zuvor die Domain www.hamelspringe.de betreut hatte. "Man ist darauf angewiesen, dass die Leute zuliefern", sagt Fiedler. Was nicht immer gelingt - so führt etwa der Link "Freiwillige Feuerwehr" seit Jahren ins Leere. Um mehr Resonanz zu bekommen, hat Horst Kiesewetter die Seite Eimbeckhausens (www.stuhldorf.de) interaktiv gestaltet. Jeder kann eigenständig einen Beitrag auf der offenen Seite ablegen. Bisher ist der Erfolg aber mäßig. "Ich habe mir zwei Jahre Zeit gegeben", sagt Kiesewetter.Ein Grund für das relativ geringe Interesse dürfte im Nutzwert vor Ort liegen. So haben Fiedler und Heymann festgestellt, dass die meisten Rückmeldungen von außerhalb kommen: etwa von ehemaligen Einwohnern, die auf die Seite stolpern, oder Ahnenforschern aus den USA. Anerkennung zollen freilich die meisten der Seite www.bakede.de. Dort kümmert sich Ortsbürgermeister Rolf Wittich selbst um den Internet-Auftritt, der entsprechend aktuell ist - einschließlich Terminen und neuesten Entwicklungen im Ort.
Quelle: Neue Deister Zeitung vom 07.04.2005 | von Markus Richter
Im Test: Per Mausklick durch vier Ortsteile
Münder, Hamelspringe, Bakede und Nettelrede online
Bad Münder. Ein Klick -schon ist man drin. Das war ja einfach. Nur: Was erwartet Surfer auf den Internetseiten unserer Ortsteile, die sich mittlerweile in den Weiten der virtuellen Welt einen Platz geschaffen haben? Kürzlich ist Nettelrede mit einer neuen Homepage online gegangen, Bad Münder hat das Angebot seit den ersten Internet-Versuchen deutlich aufgewertet - auch Bakede und Hamelspringe sind mit offiziellen Seiten präsent. Grund genug, die vier Kandidaten einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
www.groenje.de -
Nettelrede zeigt sich im grünen Gewand
"Groenje" - das aus dem Plattdeutschen überlieferte Wort bezieht sich auf die Lage der Ortschaft - im Grunde zwischen Deister und Süntel. Platt ist der ab Januar grunderneuerte Auftritt jedoch in keiner Weise: "Neben Geschichten aus dem Ort kann man unter anderem Grußkarten versenden", sagt Webmaster Rainer Heymann. Geht zu Herzen: Die Erzählung über die Familie Temps, zu deren Erinnerung der Stein gesetzt wurde. Allerdings - vieles ist auf der Seite noch im Wachstum. Gesucht werden unter anderem alte Bilder. Die Erkenntnis trifft Besucher des virtuellen Nettelredes unweigerlich: Erstaunlich, wie vielseitig sich der Ort der weiten Welt präsentiert.
Unfangreich, informativ
Vieles noch im Aufbau
Nette Geschichten aus dem Dorfleben
Teilweise zu kleine Schrift
www.bad-muender.de -
Touristisches, Praktisches und viel Service
Die Kurstadt hat ihren Platz im Netz seit vielen Jahren -schon von Anfang an steht der touristische Gedanke im Vordergrund - frei nach dem Motto: "Gönnen Sie sich ein paar Streicheleinheiten für Körper, Geist und Seele". In verschiedenen Blautönen gehalten und mit blubbernden Bläschen animiert zeigt sich die Stadt von ihrer schönsten Seite. GeTour-Geschäftsführer Thomas Heiming: "Das virtuelle Rathaus spart Kunden viel Zeit und Aufwand." Einfache Handhabung und das erweiterte Service-Angebot machen www.bad-muender.de zu einer insgesamt sehenswerten Seite.
Sehr umfangreiches Seitenangebot mit vielen Links
Nur eine Webcam, und die steht oft still
Formular-Center
Beim Stadtplan keine interaktive Navigation möglich
www.bakede.de - Viel Information-wenig Schnörkel
Eines ist klar: Bei dieser Seite steht nicht die Optik im Vordergrund - daran haben wohl nur noch Internet-Nostalgiker ihre Freude. Viel wichtiger als die Hülle jedoch ist der Inhalt: Einwohner der Sünteldörfer - Bakede.de wirbt netterweise für die umliegenden Orte und Ausflugsziele gleich mit - sind mit Veranstaltungsterminen immer auf dem Laufenden. Wie die ganze Seite ist auch das Portrait Bakedes übersichtlich gegliedert. "In Bakede gibt es keine Langeweile", heißt es kess unter der Rubrik "Vereine". Und tatsächlich, hiesige Clubs und Organisationen stellen ihre Arbeit vor, einige fehlen aber noch. Bakede.de - das ist schon eine feine Sache!
Bei Veranstaltungen immer auf dem Laufenden
Sehr schlichte Optik
Vermarktung der schönen Umgebung
Kleinere Lücken
www.hamelspringe.de - Paradies für Patrioten und Poeten
"Der Deister, der sich frei erhebt, ist wie ein grünes Band, und rings die Fluren reich belebt, er ziert das Heimatland." Poetisch zeigt sich Hamelspringe vor allem Dank der Verse von Kurt Knauff, aber auch sonst hat die Präsenz einiges zu bieten: Butjer -Ich bin ein Hamelspringer." Schade, dass sich die örtlichen Vereine nicht netter präsentieren - hier herrscht Verbesserungsbedarf. Auch: der Link zu den "Freunden" ist leider tot.
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung - Deister-Anzeiger vom 07.07.2001 | von Johannes Dorndorf
Surfer loben: "Die Page rockt wie die Hölle"
Die "Grönjer" sind jetzt auch im Internet zu Hause - andere Ortsteile folgen
Wer Nettelrede und Luttringhausen besuchen will, kann dies jetzt ganz einfach per Mausklick tun. Seit knapp drei Wochen sind die beiden Ortschaften im Internet vertreten. Von der Geschichte der Ortschaft übers Vereinsregister bis zum Gästebuch bietet die professionell gestaltete Seite eine Menge an Informationen und Foren. Andere Ortsschaften wollen jetzt folgen. Gestaltet hat die Seite der Nettelreder Rainer Heymann in Absprache mit Ortsbürgermeister Karl-Fred Ensslen. Viel zu erfahren ist über die Geschichte des Ortes und der Kirchengemeinde. Als Vorlage dienen dabei in erster Linie die heimatgeschichtlichen Artikel im "Söltjer". Aufgelistet sind auch Vereine und Gewerbebetriebe. Bei den Netz-Surfern kommt der Auftritt gut an. So hat gleich ein gutes Dutzend der virtuellen Besucher allerlei Lob ausgeschüttet ("die page rockt wie die Hölle"). Tatsächlich ist die Seite übersichtlich, grafisch ansprechend gestaltet und verzichtet im Großen und Ganzen auf speicherintensive Bilder, die für lange Ladezeiten am heimischen Computer sorgen. Ungewöhnlich ist der Name der Seite: "www.groenje.de" lautet die Adresse. Der Grund: Die naheliegende Kombination "www.nettelrede.de" ist bereits vergeben. "Grönje" nennen den Ort eingefleischte Nettelreder. An der Doppelbezeichnung könnte sich allerdings schon bald einiges ändern. Bislang hat ein Nachbar Heymanns, Wolfgang Hamann, die Nettelrede-Adresse reserviert und eine provisorische Homepage erstellt. Er will sich einer Zusammenlegung nicht in den Weg stellen. Hamann könnte sich vorstellen, auch aktuelle Informationen wie Veranstaltungshinweise aufzunehmen. Der Ortsrat hat die neue Seite jedenfalls jetzt zum offiziellen Internet-Auftritt erklärt und will auch finanziell unter die Arme greifen. Mit der Homepage setzt Nettelrede auch stadtweit Zeichen. Zwar sind schon jetzt Hamelspringe, Eimbeckhausen, Bakede, Egestorf und Bad Münder im "World Wide Web". Bis auf die Kernstadt selbst stecken die Seiten jedoch noch mehr oder weniger in den Kinderschuhen und sind zum Teil mit lästiger Werbung überfrachtet. Doch es tut sich etwas. Unter "www.eimbeckhausen.de" gibt es unter anderem bereits ein lebhaft besuchtes "Gästebuch" und ein Forum, in dem sich computervernetzte Bürger zum Thema Dorferneuerung äußern können. "www.egestorf-suentel.de" präsentiert hingegen das Archiv der "Zeitung für Egestorf". Aufstocken will auch "www.bakede.de": Hier hat sich der Ortsrat für einen offiziellen Auftritt ausgesprochen, in dem auf jeden Fall Aktuelles, Ortsgeschichte und Baugebiete aufgenommen werden sollen. Olaf Lüdersen will die Seite spätestens im August ins Netz stellen. Damit wächst die virtuelle Landkarte im Sünteltal allmählich zusammen. Und das ganz auf der Basis von Ehrenamtlichkeit und Engagement vor Ort: Denn die Stadt lässt die Internet-Auftritte ganz in der Eigenregie der Ortsräte, die auch für die Kosten aufkommen müssen, wie Marcus Westphal vom Ordnungsamt erklärt. Ausnahme ist der Gesamtauftritt der Kommune, der von der GeTour organisiert wird. Insgesamt sind bislang sechs Ortschaften online erreichbar: