Sonntag, 05.02.2012
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Freiwillige Feuerwehr Nettelrede

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www.feuerwehr-nettelrede.de
Pressespiegel ab 2006
Pressespiegel der Freiwilligen Feuerwehr Nettelrede
An dieser Stelle möchte ich Ihnen ausgesuchte Zeitungsartikel über die Freiwillige Feuerwehr Nettelrede aus unserer regionalen Presse vorstellen, die sicherlich auch für "Nicht-Grönjer" Informations- und Unterhaltungswert haben.
Jahrgang 2011
Spektakulärer Überschlag zum 85-Jährigen
Feuerwehr Nettelrede feiert Jahrestag mit Festakt, Seifenkistenrennen und Eimerfestspielen
Nettelrede (gho). Volles Programm bei der Freiwilligen Feuerwehr Nettelrede: Die Brandschützer haben zur Feier ihres 85-jährigen Bestehens jung und alt mit einem bunten Programm zur Ostmark gelockt. Für einen Tag und die folgende Nacht wurde dann das Feuerwehr- zum Feierwehrhaus. Ortsbrandmeister Alfred Wente ließ in seiner Festansprache die Geschichte seiner Wehr Revue passieren, nannte in dem Zusammenhang viele verdiente Mitglieder, für die „Neuzeit“ besonders Walter Busse und Heinz Borchard sowie Wilfried Busse, der 30 Jahre lang den schon 1934 gegründeten Musikzug geleitet hatte. Die Gründung einer Jugendfeuerwehr liege bereits 37 Jahre zurück. Wenn sich auch seit dem Gründungsdatum vor 85 Jahren viel gewandelt habe, gelte aber immer noch der gleiche Leitspruch: „Retten, löschen, bergen, schützen“, zitierte Wente. Für die Stadt gratulierte der stellvertretende Bürgermeister, Detlef Olejniczak: „Politik und Verwaltung sind sich auch in Zukunft der Aufgabe bewusst, die erforderliche finanzielle Ausstattung für Fahrzeuge und Ausrüstung unserer Wehren sicherzustellen, sodass wir auch alle weiterhin ruhig schlafen dürfen, weil wir uns auf die Mitglieder der Feuerwehr verlassen können.“ Auch der Musikzug aus Nettelrede sei aus dem kulturellen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Am Rande des Jubiläumsfestes nahm Wente mit Kopfschütteln zur Kenntnis, dass sich vom Ortsrat „keiner blicken ließ“. Beim Start zum Seifenkistenrennen auf der 250 Meter langen heißen Asphaltpiste der abschüssigen Ostmarkstraße herrschte „Formel-1-Atmosphäre“, und beim ersten Lauf überschlug sich auch gleich das Fahrzeug von Julian Schulze und schied mit Totalschaden aus. Der Pilot kam mit dem Schrecken davon und wurde durch Henry Böttcher ersetzt. Otto Jahnke hatte das Raufschleppen der Seifenkisten zur aus Böbber ausgeborgten Startrampe mit seinem Minimoped übernommen und ersparte den Aktiven damit manchen Schweißtropfen. Die Rennfahrer Adrian und Constanze, Elena und Julian sowie Markus, Henry und Nick wurden von ihren Jugendwarten und Rennleitern Matthias Heber und Karsten Seidel bei der Preisvergabe mit Erinnerungsmedaillen ausgezeichnet. Da ein Feuerwehrfest ohne Wettkämpfe nicht vorstellbar ist, gab es auch hier die „Eimerfestspiele“, wobei die Gruppe aus Hachmühlen am schnellsten war, gefolgt von Schmarrie, Rohrsen, Bad Münder und Egestorf-Böbber, während die gastgebende Nettelrder Wehr das Schlusslicht tragen durfte.
Bilder von der 85-Jahr-Feier finden Sie hier
Zum 85. ein ganz heißes Rennen
Feuerwehr in Nettelrede feiert mit Seifenkisten und Eimerfestspielen
Nettelrede (jhr). Aus Holz oder Stahl, aus alten Fahrradteilen recycelt oder an langen Winterabenden in Vater-Kind-Produktion designt – für das Seifenkistenrennen in Nettelrede am 21. Mai gibt es nur geringe Vorgaben für die Rennboliden: Sie müssen vier Räder haben, außerdem über Lenkung und Bremse verfügen. Das Seifenkistenrennen ist eine der Attraktionen der Feier zum 85-jährigen Bestehen der Ortsfeuerwehr Nettelrede, gleichzeitig Publikumsmagnet und Möglichkeit für die Kinder des Ortes, sich selbst am Fest zu beteiligen. Gestartet wird in der Zeit von 13 bis 15 Uhr am Feuerwehrgerätehaus. Anmeldungen für das Rennen des Jahres in Nettelrede werden noch bis Sonnabend, 7. Mai, von Ortsbrandmeister Alfred Wente (Im Winkel 3, Nettelrede) oder Matthias Heber (Kortendal 18, Luttringhausen) entgegen genommen. Die Anmeldeformulare stehen im Internet unter www.feuerwehr-nettelrede.de/seifenkistenrennen zum Ausdrucken zur Verfügung. Erfahrungen beim Bau und im Cockpit einer Seifenkiste haben viele Mitglieder der Nettelreder Jugendwehr bereits – sie starteten im vergangenen Jahr beim „Großen Preis von Böbber“. Das 85-Jährige wird von der Feuerwehr ab 16 Uhr mit traditionellen Eimerfestspielen fortgesetzt. Dabei messen sich befreundete Wehren aus dem Stadtgebiet und auch Gäste im feuerwehrtechnischen Wettstreit miteinander. Der Musikzug der Feuerwehr Nettelrede wird die Veranstaltung mit Blasmusik begleiten – Bratwurst und Getränke dürfen für eine zünftige Feier nicht fehlen.
85 Jahre Feuerwehr
Nettelreder Brandschützer feiern am Gerätehaus
NETTELREDE (oe). Die Nettelreder Feuerwehr feiert am Sonnabend, 21. Mai, ihr 85-jähriges Bestehen. Neben Bratwurst und Getränken wird am Gerätehaus eine Menge geboten: Von 13 bis 15 Uhr richtet die Jugendfeuerwehr ein Seifenkistenrennen aus. Die Anmeldung dafür muss allerdings bis zum Sonnabend, 7. Mai, eingegangen sein. Voraussetzung ist eine eigene Seifenkiste mit funktionierenden Bremsen. Das Anmeldeformular zum Ausdrucken ist jetzt online unter www.feuerwehr-nettelrede.de/seifenkistenrennen abrufbar. Nach einer Kaffeepause finden am Nachmittag ab 16 Uhr die „Eimerfestspiele" statt. Dabei messen sich befreundete Wehren aus dem Stadtgebiet und darüber hinaus miteinander. Der Musikzug wird die Veranstaltung mit zünftiger Blasmusik begleiten. Die Feuerwehr Nettelrede freut sich über möglichst viele Interessierte und Besucher an diesem Tag.
Beförderungen und Ehrungen im Musikzug
Marc Busse bereits seit 25 Jahren dabei
Nettelrede (sku). Es war schon ein sehr kurioser Einsatz für die Nettelreder Brandschützer: Ein im Ofen vergessener Schmorbraten rief die Ortswehr im vergangenen Jahr zum Löschen auf den Plan. Ortsbrandmeister Alfred Wente blickte in seinem Jahresbericht auf der jüngsten Hauptversammlung außerdem auf einige Verkehrsunfälle zurück, die den Einsatz der Helfer forderten. Ortsbürgermeister Axel Goeritz lobte seine Wehr: „Sie sorgt nicht nur für die Sicherheit in unserem Ort, sondern ist auch eine Institution in der Dorfgemeinschaft.“ Die Ortswehr kümmert sich beispielsweise um die Entsorgung der Weihnachtsbäume und hilft bei der Durchführung des Erntedank- und Oktoberfestes mit. Auch die Zusammenarbeit mit dem Musikzug sei vorbildlich, fügte Wente hinzu. Dies zeigt auch das Engagement der zahlreichen Geehrten: Björn Dieck wurde zum Hauptregisterführer ernannt, und Christian Wente wurde zum Feuerwehrobermusiker befördert. Für 25-jährige Treue zur Feuerwehr und zum Musikzug wurde Marc Busse geehrt. Außerdem bedankte sich Wente bei Burkhardt Busse, der als Webmaster und Musikzugführer zum „Inventar der Feuerwehr“ gehöre. Der Musikzugführer selbst konnte auf ein Jahr mit vollem Terminkalender blicken: „Wir haben in 2010 mehr Dienst bei öffentlichen Auftritten abgeleistet, als bei Proben“, erklärte Busse.
Jahrgang 2010
Jugendfeuerwehr besteht komplett ihre erste Leistungsprüfung
Nachwuchsbrandschützer erhalten „Jugendflamme"
NETTELREDE (oe). Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Nettelrede/Luttringhausen harten sich im Gerätehaus zusammengefunden, um ihre erste Feuerwehrprüfung abzulegen: die „Jugendflamme" Stufe I. Die „Jugendflamme" ist eine von der Deutschen Jugendfeuerwehr vorgegebene und bundesweit einheitliche Auszeichnung, die an die Mitglieder der Jugendfeuerwehren vergeben wird.
Zur Abnahme der Prüfung waren der Stadtjugendwart der Stadt Bad Münder, Marco Melzer, und dessen Vertreter Marcus Grabaritz erschienen. Insgesamt mussten fünf Stationen durchlaufen werden, bei denen den jungen Brandschützern Aufgaben aus der Feuerwehrtechnik, aber auch aus dem täglichen Leben abverlangt wurden. Das Absetzen eines Notrufs (W-Fragen) wurde dabei ebenso durchgespielt wie das Aufsuchen und die Inbetriebnahme eines Unterflurhydranten. Nach zwei Stunden stand dann das Ergebnis fest: Alle Jugendlichen hatten die Prüfung bestanden. Die dadurch erworbene Anstecknadel mitsamt Urkunde wurde durch die Stadtjugendwarte verliehen und kann nun am Dienstanzug getragen werden. In einer gemütlichen Grillrunde wurde im Anschluss der erfolgreiche Ablauf des Tages gefeiert.
Nettelreder Jugendfeuerwehr will den Sieg beim Großen Preis
Nachwuchs-Brandschützer mit neuem Einsatzfahrzeug: SFK-„Molly“
Nettelrede/Böbber (st). Der Fuhrpark der Nettelreder Feuerwehr ist um ein Fahrzeug reicher. Seit Kurzem steht die SFK-„Molly“in der Garage der Brandschützer. Das neue Einsatzfahrzeug haben Mitglieder der Jugendfeuerwehr selbst konstruiert und gebaut. Und „Molly“ dient nur einem Zweck: den Sieg holen beim Seifenkistenrennen „Großer Preis von Böbber“. SFK steht übrigens für Seifenkiste – und morgen Nachmittag gehen die tollkühnen Nachwuchs-Brandschützer an den Start, um sich mit ihrer „Molly“ die Bestzeit zu sichern, nachdem sie im vergangenen Jahr mit einem Bausatz bereits einen Achtungserfolg landen konnten. Unter der Leitung der Jugendwarte Janine Lorenz, Karsten Seidel und Matthias Heber haben die Jugendlichen die Seifenkiste gebaut. Die Tischlerei Wehrhahn sponserte das Holz und übernahm den Zuschnitt. Nach dem Motto „selbst ist das Feuerwehrkind“ wurde der Bau und der anschließende Anstrich komplett von den Jugendlichen durchgeführt. An den montäglichen Dienstabenden haben die Mini-Blauröcke jeweils von 17.30 bis 19 Uhr Hammer und Schraubendreher geschwungen. Morgen ab 14 Uhr (Warm-Up ab 11 Uhr) wird sich zeigen, ob sich die Mühen gelohnt haben. Spaß hat es in jedem Fall gemacht.
Jahrgang 2008
Feuerwehr stolz auf begeisterten Nachwuchs
Nettelreder Brandschützer opfern viel Zeit fürs Gemeinwohl / Herbert Meyerhoff 66 Jahre dabei
Nettelrede (hot). Die Nettelreder Feuerwehr hat allen Grund zur Freude: Es gibt wieder eine Nachwuchstruppe. Bei der Jahresversammlung im Freizeitheim nahmen alle jungen Mitglieder teil -zwölf Jugendliche haben sich zusammengefunden. Die Jugendfeuerwehrwarte Frank Söfjer und Carina Swawoll zeigten sich froh über die Begeisterung der Jungen und Mädchen. "Es macht einen riesen Spaß, mit den Jugendlichen zu arbeiten." Nettelredes Brandschützer waren im vergangenen Jahr erneut stark engagiert: Einsätze, Übungen und gesellige Veranstaltungen im Ort fanden in den Jahresberichten Erwähnung. Gefeiert wurde die Einweihung des neu gestalteten Freizeitheims, außerdem nahmen die Mitglieder an verschiedenen Wettkämpfen und Lehrgängen teil. Auch für den Musikzug gab es einiges zu tun: 1616 Stunden Probezeit verzeichnet die Statistik, die Musikanten spielten bei Geburtstagen, Schützen- und Erntefesten auf und gestalteten auch ein Kurkonzert. Höhepunkt war das große Oktoberfest. "Das war super, wir gehen in diesem Jahr von einer Wiederholung aus", sagt der Sprecher des Musikzuges, Burkhard Busse. Im Vergleich zum Vorjahr war der Musikzug 400 Stunden mehr im "Einsatz". "Wir haben viel zu tun und es wird von Jahr zu Jahr mehr - aber es macht uns großen Spaß", so Busse. Neben den ausführlichen Berichten der einzelnen Gruppen gab es auch einen feierlichen Teil der Jahresversammlung: Lars Epding und Friedrich Mittendorf wurden für 25-jährige Zugehörigkeit ausgezeichnet. Noch übertrumpft wurden die beiden von Herbert Meyerhoff: Er wurde für 66 Jahre engagiertes Arbeiten in der Feuerwehr Nettelrede geehrt. Auch Ortsbrandmeister Alfred Wente und sein Stellvertreter Friedrich Mittendorf freuten sich über einen Präsentkorb. Sie wurden für 20 Jahre Feuerwehr- Zugehörigkeit geehrt.
Befördert wurde Carina Swawoll zur Feuerwehrfrau, Kai Seidel zum Feuerwehrmann, Sandra Wehrhahn und Carina Klockemann zu Obermusikerinnen, Robin Rosenthal und Nils Asmus zu Musikern, Kathrin Heideking und Henning Meyer zu Hauptmusikern. Sabrina Teppe ist jetzt Registerführerin, zur Hauptstabführerin wurde Ines Flege ernannt.
Jahrgang 2007
Jugendfeuerwehr zelebriert den Neuanfang
Offizielle Gründungsfeier in Nettelrede / Wichtige Aufgaben der Jugend- und Sozialarbeit
Nettelrede/Luttringhausen (hm). Bereits in den Jahren 1974 bis 2005 hatte die Ortsfeuerwehr Nettelrede eine funktionierende eigene Jugendabteilung. Dann blieb der Nachwuchs aus - die Gruppe löste sich daraufhin auf. Jetzt die Neugründung: Eine gemeinsame Jugendabteilung für die Wehren Nettelrede und Luttringhausen ist ab sofort aktiv. Zwölf Jugendliche - Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis sechszehn Jahren - haben sich zusammengefunden und unter der Leitung von Jugendwart Frank Söfjer bereits die ersten Aktivitäten hinter sich: Zum Kennenlernen war eine Tagesfahrt zum Südseecamp in der Heide genau das richtige. "Die Jugendfeuerwehr ist eine eigene Abteilung in der Freiwilligen Feuerwehr", erklärt Jugendwartin Carina Swawoll, "sie versucht, Kinder und Jugendliche für den Einsatz in der Feuerwehr zu begeistern, so dass sie bei entsprechendem Alter und nötiger Qualifikation im freiwilligen Feuerwehrdienst mit eingesetzt werden können". Bis zu einem bestimmten Alter werden die Nachwuchsbrandschützer nicht in Gefahrenbereichen eingesetzt. Die Jugendfeuerwehr nimmt wichtige Aufgaben im Bereich der allgemeinen Jugend- und Sozialarbeit wahr, wo sie durch verschiedene Freizeitmaßnahmen bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen mitwirkt. Jetzt wartet auf die Kinder nach der Neu- und Wiedergründung der gemeinsamen Truppe bereits ein umfangreiches feuertechnisches und freizeitorientiertes Programm: Zunächst wird in Theorie und Praxis das Wissen um Kübelspritze, Schläuche, Funkgeräte, Knoten und Wasserverteiler für die Wettbewerbe geübt, bevor das Freizeitprogramm mit Zelten, Radfahren und gemeinsamen Kegeln auf dem Plan steht. Den Jugendwarten Frank Söfjer (Luttringhausen) und Carina Swawoll (Nettelrede) stehen Katrin Mathea und Karsten Seidel als gleichwertige Stellvertreter zur Seite. In das Amt der Gruppenführer wurden Patric Schmidt und Robin Schwekendiek gewählt. Die Position des Schriftführers übernimmt Gabriel Diamant, die Vereinskasse verwaltet Pascal Schmidt.
Zwei Orte arbeiten zusammen - und gründen Jugendfeuerwehr
Zwölf neue Brandschützer in Nettelrede und Luttringhausen
Nettelrede/Luttringhausen (ric). Dass Vereine ohne Nachwuchs auf Dauer keine Chance haben zu existieren, ist vielen bewusst, gleiches gilt für die Feuerwehren. Nicht immer klappt es mit der Werbung junger Helfer so gut wie jetzt in Nettelrede und Luttringhausen: Am 10. September wird dort bei einer Feierstunde eine neue Jugendfeuerwehr gegründet. Zwölf Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 13 Jahren haben sich bei einem ersten Treffen eingefunden - darunter acht aus Luttringhausen. Mittlerweile planen sie schon regelmäßige Treffen. Ausgebildet werden die jungen Brandschützer ab sofort von Jugendfeuerwehrwart Frank Söffjer und seiner Stellvertreterin Carina Swawoll. Als Betreuer arbeiten Kathrin Mathea und Karsten Seidel im Team mit."Die Bemühungen waren schon immer da, jetzt hat es mit der Gründung der Wehr geklappt", freut sich Feuerwehr-Stadtpressewart Marko Klose. Alle Kinder der Gruppe sind neu in der Feuerwehr. Sie lernen jetzt vor allem Eigenschaften wie Kameradschaft, Verantwortungsbewusstsein, Gemeinwohl - und dazu die technischen Geräte kennen." Richtig zur Sache" geht es bei Wettkämpfen. In den aktiven Dienst können die Kids später wechseln, dafür sind spezielle theoretische und praktische Ausbildungen nötig. Obwohl das Jugendteam Mitglieder aus beiden Orten hat, bewahren die aktiven Wehren ihre Eigenständigkeit.
Nettelredes Wehr - wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens
4639 Dienststunden geleistet /Bedeutung von Brandmeldern betont
Nettelrede/Luttringhausen (eaw). Routiniert und zügig gestaltete Nettelredes Ortsbrandmeister Alfred Wente die Jahresversammlung der Wehr im frisch renovierten und voll besetzten Dorfgemeinschaftshaus. Unter den vom stellvertretenden Ortsbürgermeister Norbert Wehrhahn gestifteten drei unauffällig angebrachten Rauchmeldern und umrahmt von Klängen des Musikzuges bilanzierte Wente das abgelaufene Jahr. Insgesamt habe die Wehr 4639 Arbeitsstunden geleistet, wovon 2750 allein auf den Musikzug entfielen. Das Hauptgewicht lag dabei naturgemäß auf der praktischen Ausbildung mit 1073 Stunden. Insbesondere hob Wente einen Einsatz im Februar 2006 hervor, bei dem ein Computerbrand gelöscht wurde. Auch im kulturellen und gesellschaftlichen Leben des Ortsteils spiele die Wehr eine nicht wegzudenkende Rolle: Osterfeuer, Dorfpokalschießen und Teilnahme am Söltjerfest seien nur einige der vielfältigen Aktivitäten in diesem Bereich.
Musikzug auch in anderen Orten beliebt
Eine wichtige Rolle dabei spielt der Musikzug, dessen Auftritte auch aus anderen Kommunen immer stärker nachgefragt werden. Ehrenstadtbrandmeister Robert Ascher informierte die Versammlung über die Aktivitäten und Planungen der Altersabteilung. Die reichen von einer Harzfahrt über eine fünftägige Thüringen-Reise bis hin zu verschiedenen Halbtagesfahrten. Einstimmig wurde Fritz Mittendorf erneut für sechs Jahre in den Feuerlöschausschuss der Stadt entsandt. Friedrich Meyer, Christian Wente und Markus Bohne wurden zu Kassenprüfern gewählt, Hauptstabführer Patrick Brandt für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt und Oberfeuerwehrmann Torsten Otto zum Hauptfeuerwehrmann befördert. In seinem Grußwort unterstricht der stellvertretende Stadtbrandmeister Hans Jürgen Klapper angesichts des tragischen Brandes in Flegessen die Notwendigkeit von Brandmeldern auch in privaten Haushalten. Allein in Flegessen seien nach der Brandkatastrophe über 150 zusätzliche Melder installiert worden. Im Gegensatz zu den Wehren anderer Kommunen sei der Anteil von Jugendlichen und jungen Einsätzkräften in Bad Münder mit 110 Mitgliedern im Alter von 16 bis 25 Jahren erfreulich hoch. In Lehrte dagegen habe man etwa 4000 Jugendliche angesprochen und nur drei Rückmeldungen erhalten. Mit Grußworten des stellvertretenden Münderaner Bürgermeisters Hans Ulrich Siegmund und des Ortsbürgermeisters Axel Göritz schloss die Versammlung.
Bilder von der Jahresversammlung finden Sie hier
Jahrgang 2006
Auch im "Seniorenalter" ist diese Wehr noch fit
Brandschützer in Nettelrede feiern 80 Jahre freiwillige Feuerwehr / Nachwuchs soll gefördert werden
Nettelrede(oe). Schönes Wetter und glänzende Stimmung prägten das Fest der Freiwilligen Feuerwehr Nettelrede, die ihren 80. Gründungstag feierte. Ortsbrandmeister Alfred Wente eröffnete den Feiertag mit einem Rückblick auf die Geschichte des Brandschutzes in der Gemeinde. Die erste Versammlung wurde am 13. Februar 1926 von Kreisbrandmeister Prelle aus Völksen geleitet, 61 Einwohner traten der ersten Wehr bei. Im selben Jahr wurde Heinrich Platte zum Hauptmann ernannt. 1934 gründete sich der Musikzug, der auch zum Geburtstag für den festlichen musikalischen Rahmen sorgte. Nach dem Krieg wurde die Geschichtsschreibung 1951 wieder aufgenommen. Es folgten Heinrich Borchard (1951-1965), Werner Bergmann (1965-1978), Willi Grotjahn (1978-1983), Friedrich Werhahn (1983-1988) und von 1988 bis heute Alfred Wente als Ortsbrandmeister. Die größten Bewährungsproben hatte die Wehr 1961 beim Scheunenbrand auf dem Hof Martens und 1983 bei einem Scheunen- und Stallbrand auf dem Hof Volker zu bestehen. Zur Feier sprachen der stellvertretende Bürgermeister aus Bad Münder, Dietmar Nossing, Nettelredes Bürgermeister Dr. Axel Goeritz und die Sprecher der zahlreich erschienenen Vereine des Ortes ihre Glückwünsche aus. Auch Kameraden der benachbarten Wehren - der stellvertretende Kreisbrandmeister Frank Müller, der kommissarische Stadtbrandmeister aus Bad Münder, Heinrich Jochim, - waren gekommen, um den Nettelreder Blauröcken zu gratulieren. Allerdings waren auch kritische Töne zu hören; denn alle Feuerwehren leiden unter Nachwuchsmangel. Das läge an einem Strukturwandel - Landwirtschaft, Industrie und Handwerk haben sich aus der Region zurückgezogen, die Menschen arbeiten oft auswärts, dazu kommt das veränderte Freizeitverhalten. Auch die Jugend werde von den anderen Angeboten gelockt, lauteten einige Erklärungsversuche. Daher müsse es das Ziel sein, Feuerwehr bereits für Kinder und Jugendlichen interessant zu machen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen begannen am Nachmittag die Eimerfestspiele, zu denen 13 Wehren aus dem Stadtgebiet antraten. Bis in den späten Abend wurde im Gerätehaus gefeiert.
Bilder von der 80-Jahr-Feier finden Sie hier
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