Samstag, 19.05.2012
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Geschichte der Siedlergemeinschaft Nettelrede | Teil 2
Der folgende Beitrag ist mir von Herrn Gerhard Hupe zur Verfügung gestellt worden.
Die Beiträge stammen teilweise aus Festzeitschriften und dokumentieren leider nicht bis in die heutige Gegenwart.
Gerhard Hupe
Vorstand 1990: Mit der silbernen Ehrennadel des Landesverbandes wurde Heinrich Schollmeyer in der Jahresversammlung am 09.02.1991 für sein 10-jähriges Wirken im Vorstand der Siedlergemeinschaft ausgezeichnet.
Im Jahr 1994 soll auf Beschluss der Jahreshauptversammlung vom 20. Februar 1993 das 30-jährige Bestehen der Siedlergemeinschaft gefeiert werden. Für die zusätzlich entstehenden Arbeiten wurde zur Unterstützung des Vorstandes ein Festausschuss gewählt.
Bild Links: Die Siegermannschaft des 13. Bosselturniers der Nettelreder Siedler am 16.10.1994
von links: Marlis Kittelmann, Gerhard Hupe, Rosika Schollmeyer, Kurt Hoffmann (Turnierleiter), Waltraud Hoffmann
Bild Mitte: Das Engagement um das Siedlerwesen wurde honoriert: Brunhild Fiebelkorn und Stadtdirektor a.D. Hermann Weber erhalten Silber des Landesverbandes. Die Ehrung erfolgte anlässlich des 30-jährigen Bestehen der Siedlergemeinschaft vom 23. bis 25. September 1994
Bild Unten: Ihre Jahreshauptversammlung am 17. Februar 1996 hielt die Siedlergemeinschaft zum letzten Mal in gewohnter Umgebung ab. Bedingt durch die Schließung der Gaststätte Noltemeier zu Beginn des Jahres 1996 verabschiedeten sich die Siedlerfreunde von dem Ort, wo vor 32 Jahren die Gründung der Siedlergemeinschaft vollzogen wurde. Eine gewisse Wehmut lag sicherlich über den Versammelten als man sich mit einem Blumengebinde und einem Bild des "Lindenhof"als Dankeschön an Bärbel und Heinz Borchard verabschiedete. Hatte man doch viele Stunden der Freude und viele gesellige Vergnügen hier erlebt.
Von links: Gerhard Hupe, Willi Ackmann, Bärbel und Heinz Borchard
Am Vorabend des 1. Mai hatte die Siedlergemeinschaft alle diejenigen eingeladen, die mit finanzieller und materieller Hilfe wie auch durch ihre tatkräftige Arbeit oder durch die Schaffung der Voraussetzungen zum Bau dazu beigetragen haben. Der Vorsitzende brachte in seinen Ausführungen zum Ausdruck, dass dieses kleine "Domizil", dieses Zuhause eine wichtige Stätte der Kommunikation für die Mitglieder der Siedlergemeinschaft sein werde. "Wir haben hier eine Anlaufstätte, wo wir uns zu fröhlichen Anlässen, zum Plausch und zum Vermitteln gärtnerischer Tätigkeiten treffen können". Eine richtige Volksfeststimmung herrschte am nächsten Tag im Siedlergarten. Die Blaskapelle Enzian Power machte ihrem Namen alle Ehre und sorgte mit schmissigen Weisen für richtige Oktoberfeststimmung.
Bild Links: Die Siedlergemeinschaft präsentierte ihren Siedlergarten nach Fertigstellung des Siedlerhäuschens mit einem Siedlergartenfest am 01. Mai 1996 der Öffentlichkeit.
Siedlergemeinschaft und Schützen waren in der Oberlausitz unterwegs. Für vier Tage bezog die Reisegruppe im Landgasthof "Bihms Koarle" in Lauba ihr Quartier.
Reisegruppe vor dem Hotel Bihms Koarle in Lauba
Bild Links: Siedler aus Nettelrede feierten mit ihrem Patenverein 65-jähriges Jubiläum in Schwarzenbach. Gerhard Hupe wurde die Goldene Ehrennadel des Bayerischen Siedlerbundes verliehen.
Bild Rechts: Die Jungen Köche der Weihnachtsbäckerei erfreuten die Senioren des Ortes am Senioren- nachmittag 1997
Die 20jährige Freundschaft zwischen den Siedlergemeinschaften Nettelrede und Schwarzenbach wurde vom 30. April bis 03. Mai 1998 in Nettelrede gefeiert. Eingeleitet wurden diese Besuchstage mit dem 3. Siedlergartenfest im Siedlergarten unter großer Beteiligung der Mitbürger/innen. Tagsdarauf wurde im Schützenhaus am Breiten Busch die 20jährige Freundschaft zur Siedlergemeinschaft Schwarzenbach mit einer Feierstunde eingeleitet. Landesverbandsvorsitzender Bernward Pagel, Stadtdirektor Hermann Weber a.D. stellten die Bedeutung dieser Freundschaft in den Mittelpunkt ihrer Festbeiträge.
In der Jahreshauptversammlung am 13. Februar 1999 verlieh der stellv. Landesverbandsvorsitzende Arno Oestreich die goldene Ehrennadel des Landes- verbandes für besondere Verdienste um die Siedler- gemeinschaft Nettelrede an Willi Ackmann. Die silberne Ehrennadel erhielt Kurt Hoffmann für seinen lang- jährigen Einsatz als Bosselwart. Bild von links: Gerhard Hupe, Arno Oestreich, Willi Ackmann
Bewährtes Team der Siedler bleibt weiterhin im Amt.
Von links: Manfred Salge, Gerhard Hupe, Siegfried Ohnesorge, Brunhild Fiebelkorn, Kurt Hoffmann, Heidi Kisser, Wilhelm Seidel, Ursel Schmidt, Willi Ackmann.
Es fehlt Friedel Zeidler als Beauftragte der Frauengruppe
Wahrlich keine leichte Aufgabe hatten Brunhild Fiebelkorn und Ursel Schmidt als Organisationsteam der 6. Hobby- und Bastelausstellung am 21. November 1999 zu erledigen. 16 Hobby- und Bastel- künstler/innen einen entsprechenden Ausstellungsplatz im Freizeitheim zu verschaffen ist keine leichte Aufgabe. Dank ihrer langjährigen Erfahrung ist es ihnen abermals gelungen, den vielen interessierten Besuchern aus Nah und Fern, eine Ausstellung auf allerhöchstem Niveau zu präsentieren.
Silbernen Ehrennadel des Landesverbandes an Friedel Zeidler und Manfred Salge verliehen.
Zum dritten Mal in Folge hatten die Verantwortlichen der Siedlergemeinschaft und des Klön-Schack-Vereins dieses Turnier im Rahmen des Ferienprogramms der Stadtjugendpflege organisiert. Kaum war die Anmeldung im Rahmen des Ferienprogramms möglich, war die Veranstaltung auch schon ausgebucht. Die ersten 3 Plätze belegten: 1. Lisa Asmus (12 Jahre) Nettelrede mit 205 Punkten, 2. Annika Lange (13 Jahre) Nettelrede mit 252 Punkten, 3. Sven Schöbel (13 Jahre) Eimbeckhausen mit 292 Punkten.
Siedlergartenwart Manfred Salge bei Reparaturarbeiten
Eine böse Überraschung erlebte Willi Ackmann am Dienstagnachmittag, 28.11.2000, als er im Siedlergarten nach dem "Rechten" sehen wollte. Unbekannte hatten einen Einbruch in das Siedlerhaus verübt und dabei einen nicht unerheblichen Schaden angerichtet. Die Eingangstür war demoliert und das Fenster aufgebrochen. Hinweise auf den oder die möglichen Täter sind bei der Polizei eingegangen. Auf Grund der bei der Spurensuche sichergestellten Fingerabdrücke vermuten die ermittelnden Beamten einen jüngeren Täterkreis, der für diesen Einbruch in Frage kommt. Vermutlich mit einem Zimmermannshammer haben der oder die Täter versucht, die Eingangstür aufzubrechen, was allerdings nicht gelang. Deshalb versuchte man den Rahmen des Fensters aufzuhebeln, um in das Haus zu gelangen. Auch dieser Versuch schlug fehl, sodass letztendlich die Thermopanescheibe zertrümmert wurde, um von innen her das Fenster zum Einstieg öffnen zu können. Der Sachschaden dürfte bei eigener Reparatur bei über 700,00 DM liegen.
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