Pressespiegel 2011 der Siedlergemeinschaft Nettelrede
An dieser Stelle möchte ich Ihnen ausgesuchte Zeitungsartikel über die Siedlergemeinschaft Nettelrede aus unserer regionalen Presse vorstellen, die sicherlich auch für "Nicht-Grönjer" Informations- und Unterhaltungswert haben.
Quelle: Neue Deister Zeitung vom 08.04.2011
Siedler lassen sich kommissarisch führen
Nettelreder Gemeinschaft findet keinen neuen Vorstand
Nettelrede (jhr). Die Siedlergemeinschaft Nettelrede muss sich derzeit kommissarisch führen lassen – als Vorsitzender der Kreisgruppe im Verband Wohneigentum Niedersachsen hat Rolf Kälberloh die Vorstandsgeschäfte übernommen, nachdem sich bei der jüngsten Jahresversammlung kein neuer Vorstand gefunden hat. Dass die Besetzung der Vorstandsposten schwer werden würde, zeichnete sich für den bisherigen Vorstand unter Dennis Lüdtke bereits Anfang des Jahres ab. In einem Rundschreiben an die Mitglieder wurde angekündigt, dass der Vorstand aus persönlichen Gründen nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung stehen werde. Während der Versammlung fand sich keine neue Vorstandsmannschaft. „In einem halben Jahr wird nun erneut zu einer Versammlung geladen“, sagt Kälberloh. Das endgültige Aus für die Nettelreder Siedlergemeinschaft gelte es zu vermeiden. „In Bakede hatten wir eine ähnliche Situation, da konnte eine Lösung gefunden werden“, erklärt er. Auch in Hülsede habe sich in vergleichbarer Situation eine Möglichkeit zur Fortführung eröffnet: Der bisherige Vorstand stehe für die Pflichtaufgaben zur Verfügung, weitergehende Aktivitäten müssten von anderen Mitgliedern organisiert werden. Zu „weiteren Aktivitäten“ zählt in Nettelrede die Pflege des Siedlergartens – zu diesem Thema sollten gestern Abend Gespräche geführt werden. Eine Vorstellung der Siedler, die altersbedingt nicht mehr für alle Aufgaben zur Verfügung stehen: Ein anderer Verein des Ortes könnte den Unterhalt übernehmen.
Quelle: Neue Deister Zeitung vom 17.01.2011
Siedler bald ohne Vorstand?
Nettelrede (jhr). Nettelredes Siedlergemeinschaft droht das Aus. Der Vorstand informierte jetzt die Einwohner darüber, dass der bisherige Vorstand bei der kommenden Jahresversammlung für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stehe. „Die Entscheidung des Vorstands steht fest. Sie hat persönliche Gründe - wir sind beruflich und familiär so eingespannt, dass wir die Ämter zur Verfügung stellen", sagt Dennis Lüdtke. Aus dem Umfeld der Siedler ist allerdings zu vernehmen, dass es an der Vereinsspitze in jüngster Zeit verstärkt Enttäuschung über fehlendes Engagement der Mitglieder gegeben habe - beispielsweise bei der Beteiligung an gemeinsamen Vorhaben.
Ungewiss ist noch, ob sich ein neuer Vorstand finden wird. Die bisherigen Versuche der Amtsinhaber, ihre Nachfolge vorzubereiten, liefen ins Leere. Ein Aus des Vereins wäre auch ein herber Schlag für den Kreisverband - erst im vergangenen Jahr war die Nettelreder Gruppe von Kreis-Chef Rolf Kälberloh als „starke Säule im Kreisverband" bezeichnet worden.